Rückblicke

Am

11. April 2020

haben wir für einen Tag unsere Backstube geöffnet:

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Am

2. Februar 2020

ging es um Bräuche & Traditionen bei der “Hadler Hochzeitssuppe”

Jeder kennt eine Hochzeitssuppe, hat eine ungefähre Vorstellung was alles dazu gehört, es gibt sie sogar fertig in Dosen. Und wer „Ja“ sagt am Traualtar und sich auch kulinarisch gut auf die Ehe vorbereiten möchte beginnt sein Hochzeitsmenü mit ihr.

Aber wer kennt schon die Geschichte dahinter, das Stück Heimat, die regionale Identität, die bei uns mit der Hadler Hochzeitssuppe verbunden ist.
Unser Freund aus Oppeln erzählte auf plattdeutsch von seiner eigenen Hochzeit und den Bräuchen auf dem Lande. Von den Nachbarn, dem gegenseitigen Helfen, dem festen Ablauf bestimmter Rituale, dem Miteinander, das aus Selbstverständlichkeit und ungefragter Hilfsbereitschaft bestand.
Diese Verwurzelung faszinierte mich, ich wollte mehr wissen. Hatte ich selber, durch vor allem eine Großmutter, gelernt immer mal wieder zurückzuschauen, Erinnerungen festzuhalten und Werte der vorangegangenen Generationen zu bewahren.
Mit unserem kleinen Cafe bietet sich uns glücklicherweise eine wunderbare Möglichkeit regionale Verwurzelung zu pflegen, indem wir unsere Gäste einfach einladen zu einem guten Essen nach „alter Tradition“…zur Hadler Hochzeitssuppe.

Die „Königin“ unter den Hadler Spezialitäten, deren Ursprünge zurückreichen bis ins Mittelalter.
So wurden zur Bewirtung oft zahlreicher Gäste, auf dem Lande nicht selten zwischen 400 und 600 Personen, Rinder und Hühner geschlachtet, die zugleich Zeichen des Wohlstands und der Großzügigkeit des Brautvaters waren. In großen Kesseln wurde knochenloses Rindfleisch mit Gemüse zu einer schmackhaften Brühe gekocht. Die weiblichen Nachbarn und Verwandten des Brautpaares trafen sich zum Drehen der „Balken“ (aus dem Plattdeutschen für Bällchen), die reichlich, zusammen mit Petersilie mit der fertigen Brühe serviert wurden. Allein das gemeinsame „Klößchendrehen“, bei uns waren es „nur“ 22 Gäste, gab uns eine Idee davon wieviel Aufwand mit diesem Essen verbunden war, aber auch wieviel wunderbare Zeit zum Gespräch dadurch entstand.
Der kräftige Geschmack versprach den angehenden Eheleuten kräftige und gesunde Kinder. Dem Brauch nach ging jedoch der Bräutigam vor dem Festmahl noch einmal in die Küche, um die Suppe zu „salzen“, indem er der Küchenmannschaft im Voraus ein kräftiges Trinkgeld hinterlegte. Glücklicherweise hatte ich ein wenig Geld dabei, als unser Freund, während er in wunderbaren Anekdoten erzählte, auch mir dieses Trinkgeld natürlich im Namen des Bräutigams, dessen Rolle wir als Gastgeber übernommen hatten, mit einem Zwinkern entlockte.
Das gekochte Suppenfleisch wurde aufgeschnitten und extra dazu serviert, zusammen mit Reis und Rosinen, Kartoffeln, Senf- oder Meerrettichsauce, außerdem Stuten, mit und ohne Rosinen mit Butter kam üblicherweise alles zusammen auf den Tisch. Bei den unglaublich großen Gästezahlen war es üblich, dass jeder sein Geschirr und Besteck selber mitbrachte. Das Besteck hatte sogar teilweise Scharniere, so dass man es zusammenklappen und bequem in die Tasche stecken konnte. Um auch bei uns dieser Idee ein wenig nahe zu kommen hatte ich meiner Mutter ein wenig Geschirr aus ihren Schränken entliehen und auch mein Rosenmuster von Fürstenberg eingedeckt.

Und auch der Service folgte festen Regeln: so war es die Aufgabe der Nachbarschaft das Essen in einer Art Prozession im Saal aufzutragen. Begonnen beim Tisch des Brautpaares wurde auch hier der Sitzordnung entsprechend eine vorher festgelegte Reihenfolge eingehalten. Eine Hilfe für den Gastwirt, aber auch ein Zeichen des Miteinanders. Denn waren die Gäste gesättigt, galt der erste Ehrentanz den Aufträgern, die sich erst dann im Anschluss der Feier offiziell anschlossen.
Unser „Brautpaar“ war ein lieber Bekannter, der tags zuvor Geburtstag hatte und nun in dieser Runde für den „Ehrentisch“ sorgte. Der „Köm“, der traditionell noch vor dem Abräumen eingeschenkt wurde ging dann auch auf seine Gesundheit, begleitet von den guten Wünschen aus der gesamten Runde.

Aber noch mal zurück zum Brautpaar. Diese aßen ihre Suppe oft von einem Teller, weil man ja nun gemeinsam das Leben bewältigen wollte. Der gemeinsame Teller sollte außerdem die Basis für eine lange, glückliche Ehe sein. Und alle schauten genau hin, denn wer zuerst den Löffel in die Suppe tauchte, hatte auch bekanntlich in der Ehe das sagen. Was aber wohl nicht immer den Tatsachen entsprach.

Abschluss des Hadler Hochzeitsessen bildete, wie sollte es anders sein, ein süßes Dessert.
Im Mittelalter waren es oft eingekochte Pflaumen mit Zimt und Rum, die sich gut vorbereiten ließen und haltbar waren. Später kamen aber auch Vanilleeis mit heißen Kirschen und durch den Einfluss aus dem Hannoverschen die Welfenspeise dazu, die auch wir unseren Gästen servierten. Eine Vanillecreme mit viel Eischnee und einer Haube aus gelbem Weinschaum.

Aber sehen Sie selbst:

Insgesamt bleibt festzuhalten: Hadler Hochzeitssuppe macht viel Arbeit, aber, das macht eine gute Ehe bekanntlich auch ; )

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Am

31. Dezember 2019

drehte sich bei uns alles um den Jahreswechsel

In 5 Gängen nahmen wir unsere Gäste mit auf eine kleine kulinarische Reise durch den letzten Abend des Jahres.

Unsere Menüfolge:
Der Gruß aus der Küche…  Hirsesalat mit kalt geräuchertem Fjordlachs
Als Vorspeise…  Hausgeräucherter Lammrücken mit Feigen-Nuss-Röllchen und Mango-Salsa
Die Suppe…  Klare Poulardenessenz mit Zitronengras & Shiitaki-WanTan
Im Zwischengang…  Seehecht mit Rote Bete Polenta & Queller an einem Curry-Gin-Sud
Zum Hauptgang…  Rinderfilet mit Pistazie & Buchweizen an Rüben-Maronen-Stampf & lila Urkarotten
Der süße Abschluss…  Sanddornparfait im Zartbittermantel mit Cranberries & Knusper-Minze

…und hier noch ein paar Bilder:

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Am

9. Februar 2019

erlebten unsere Gäste ein Wein- und Sektprobe in 6 Gängen

mit Anika Hattemer-Müller vom Wein- und Sektgut Nikolaushof aus Gau-Algesheim.
Neben vielen kleinen Köstlichkeiten standen eine tolle Auswahl der Produkte im Mittelpunkt, die Anika durch einen tollen Bericht und Erzählungen aus der Produktion
und dem Alltag der Winzerei ergänzte.
So war unsere Kalbstafelspitzsülze begleitet von einem halbtrockenen Grauburgunder, das Roastbeefröllchen passte hervorragend zu der Riesling Edition, zum soufflierten
Lachs ein Frühburgunder und das Cuvée am Turm zum Kartoffel – Trüffel – Auflauf…
Aber schauen Sie selbst:

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Am

1. Dezember 2018

haben wir “Knusperhäuschen” gebaut um nicht nur den Advent zu versüßen, sondern auch einige Häuser mit Lebkuchenduft zu füllen.

Hier ein paar Bilder:

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Am

3. November 2018

gab es alles  “Rund um die Wintergans”

Passend zu dem Abend zeigte sich vor der Tür der erste kühle Herbst, drinnen gab es gemütliche Lichter auf den Tischen, hervorragende Sekt & Weine vom Weingut Nikolaushof in Gau-Algesheim, die wir direkt aus dem Urlaub aus dem Rheinhessen mitgebracht hatten und aus der Küche 4 Gänge und einen Gruß aus der Küche, in denen die Gans sich von vielen verschiedenen Seiten zeigte.

Aber sehen Sie selber:

Sülze von der Gänsebrust mit hausgemachter Remoulade – Tarte von Gänseklein mit Apfel-Sellerie-Salat und Feldsalatpesto – Knusprige Gänsebrust aus dem Ofen mit Quitten-Rotkohl und Serviettenknödel – Gewürztes Milchreismousse mit Zimtblütenparfait und Vanille – Ananas

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Am

9. Juni 2018

unser Literarisches Sommermenü

Ein Menü in 6 Gängen, begleitet von poetischer Naturlyrik der letzten Jahrhunderte, ausgewählt und vorgetragen von Anne Henrike Brandes

Eine kleine poetische Kostprobe:

Mondnacht (Eichendorff)

Es war als hätte der Himmel
Die Erde still geküsst,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nur träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es raunten leis die Wälder,
So sternenklar die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

…und ein paar Bilder “aus der Küche”:

…und zum Abschluss noch ein wenig Modernes am Ende eines schönen Abends in sommerlich lauer Luft:

Abendrot (Ingrid Drewing)

Am Himmel wachsen Cirrusweben,
So kurz vor Sonnenuntergang,
Und Espenblätter zittern beben,
Der Wind, der streicht den Hang entlang.

Der kühle Abend meldet sich,
Verweile noch im Garten,
Im freien bleiben möchte ich,
Das Abendrot erwarten.

Sobald am Himmel rote Glut,
Die Bläue brennend tönt,
der waren Farben milde Flut,
Die Landschaft sanft verwöhnt,
Werd ich das wunderschöne Bild,
Mit meinen Augen trinken
Und kann dann, wenn mein Durst gestillt,
In tiefe Andacht sinken.

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Am

10. Februar 2018

gingen wir auf eine kulinarische Reise durch Asien

Es war ein Spaziergang durch die Aromen des fernen Ostens.
Zur Begrüßung ein “chinesischer Hemingway”: ein hausgemachter Teesirup aus grünem Sencha mit einem Schuss Wodka und einem trockenen Jahrgangssekt. Zwischen Vorspeise und Hauptgang gehörte noch eine Kokos-Suppe mit Galgant und Korianderhuhn, die in den Bildern leider fehlt aber dafür heiß auf den Tisch kam.
Wer Lust hatte konnte sich auch beim Getränk an asiatische Gewohnheiten halten und aus dem Samowar immer wieder seine Teeschale füllen.

Und hier noch ein paar bunte Bilder zu einem sehr aromatischen Abend:

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Am

17. Dezember 2017

gab es ein großes “Frühstück im Advent”

Fast schon traditionell laden wir unsere Gäste am 3. Advent dazu ein.
Aufgrund der großen Nachfrage hatten wir uns gemeinsam mit Freunden etwas ganz Besonderes für das Büffet überlegt. Und so führte der Weg zu den Köstlichkeiten durch unsere Backstube und Küche in ein Zelt, in dem an verschiedenen Stationen auch “live gekocht” bzw. zubereitet wurde.

Eine gelungene Überraschung und wunderbare Variante, die auch gleich weitere Ideen entstehen ließ…

Wie das Ganze entstand sehen Sie hier:

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Am

11. November 2017

gab es wieder unser Menü “Rund um die Gans”

Warum gibt es die Martinsgans?

Traditionell kommt am 11. November  die Martinsgans auf den Tisch. Doch was hat das Federvieh mit dem Heiligen Martin zu tun?

Zum einen soll sich Martin von Tours aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht.

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Am

11. Februar 2017

sind wir mit unseren Gästen

…”rund um die Welt”… gereist.

Hier ein paar Eindrücke:

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Am

5. November 2016

hieß es bei uns

“Rund um die Wintergans”

Wenn die Tage wieder kürzer werden und draußen die ersten kalten Ostwinde wehen, der November sich von seiner “besten” Seite zeigt, dann laden wir unsere Gäste ein zu einem kulinarisch deftigen Abend und Gerichten rund um die Gans.

Unser Menü:

Gänselebermousse an Selleriemousse und Apfel-Chutney
Hausgeräucherte Gänsebrust mit Holundergelee und Macadamianüssen
Klare Suppe von der Freilandgans mit Maronen-Grießklößchen
Gänsebrust & Gänsekeule auf Wirsing in Rahm und einem Kartoffel-Feigen-Knödel
Bratapfelterrine mit Schlosserbuben und eingelegten Zimt-Pflaumen

hier ein paar Bilder:

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Konfirmation

ist immer ein ganz besondere Anlass.
Für uns Grund genug dafür einen festlichen Rahmen zu schaffen:

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Am

21. März 2015

nahmen wir unsere Gäste mit auf eine

“Kulinarische Reise durch das Elsass”

Zwischen den Gängen berichtete Helke- Sophie Brandes von Ihrem freiwilligen diakonischen  Jahr in Frankreich, dem Elsass, Ihrer Arbeit in einem privaten Kinderheim in Guebwiller und Ihren vielen Eindrücken von “Land und Leuten”.
Zum Empfang gab es einen köstlichen Cremant d`Alsace und anschließend zwei wunderbare Weine aus den Weinbergen des Elsass.

Aber schauen Sie selbst:

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Am

24. September 2016

gingen wir mit unseren Gästen auf eine kulinarische

“Reise um die Welt”

Hier ein paar Eindrücke:

Café Löwenzahn

Café Löwenzahn
Heike Brandes

Am Altenbrucher Markt 6
27478 Cuxhaven — Altenbruch


Kontaktdaten
Telefon: 04722-489
Internet: www.cafe-loewenzahn.de
eMail: info-at-cafe-loewenzahn.de


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